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Lawrence Abu Hamdan, "Air Conditioning", 2022 (detail). Collection Mudam Luxembourg. Acquisition 2023. View of the exhibition "Lawrence Abu Hamdan: The Sonic Image", Sharjah Art Foundation, 2022 © Courtesy of the artist and Sfeir-Semler Gallery, Beirut/Hamburg
Lawrence Abu Hamdan

Air Conditioning

Die für Lawrence Abu Hamdans (1985, Amman) Interesse an der politischen Dimension des Klangs beispielhafte Arbeit Air Conditioning (2022) zeichnet die Verletzungen des libanesischen Luftraums durch die israelischen Luftstreitkräfte zwischen 2007 und 2021 auf, die nach dem Libanonkrieg von 2006 stattgefunden haben. Die anhand von Daten aus der Digitalen Bibliothek der Vereinten Nationen erstellte Karte besteht aus fünfzehn großformatigen, von einer Animationssoftware generierten Fotografien und einem Video. Die 2023 vom Mudam erworbene mehrteilige Arbeit wird bei diesem Anlass zum ersten Mal im Museum ausgestellt.

Biografie
Lawrence Abu Hamdan (1985, Amman) hatte Einzelausstellungen im Museum of Modern Art, New York (2023), in der Sharjah Art Foundation, Sharjah (2022), in Spike Island, Bristol (2022), in der Bonniers Konsthall, Stockholm (2021), im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin (2019), in der Chisenhale Gallery, London (2018) und im Hammer Museum, Los Angeles (2017). Er erhielt 2013 den Bill Douglas Award for International Short Film und 2019 den Turner Prize, gemeinsam mit den übrigen nominierten Künstlern Helen Cammock, Oscar Murillo und Tai Shani. Abu Hamdans Arbeiten sind in bedeutenden Sammlungen aufbewart, wie in der Tate Modern, London, im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, im Museum of Modern Art, New York, im Centre Pompidou, Paris, im Van Abbemuseum, Eindhoven, in der Arts Council Collection, London und in der Barjeel Art Foundation, Sharjah. Er lebt und arbeitet in Dubai.

Credits

Kuratorin:
  • Vanessa Lecomte