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Post-Capital Vernissage

Wann
ab
Eintritt

Frei

Covid-Check

Zugang nur für Personen, die geimpft, getestet oder genesen sind

Post-Capital: Kunst und Ökonomie im digitalen Zeitalter versammelt Skulpturen, Gemälde, Fotografie, Video und Performances, die sich mit dem Wesen der Produktion, des Konsums und des Wohlstandes auseinandersetzen. Die in einer Zeit bedeutenden Wandels und grundlegender Unsicherheiten entwickelte Ausstellung hat ihren Ausgangspunkt in dem kapitalistischen System innewohnenden Paradox, dass es gleichermaßen vom technischen Fortschritt abhängt, wie es von ihm bedroht ist.

Heute haben sich Arbeit, Währungen und Waren, aber auch der Konsum dramatisch durch sich ständig weiterentwickelnde Technologien verändert. Multinationale Firmen der Informationstechnologie gehören heute ebenso wie Handelsplatt-formen des E-Commerce zu den am höchsten bewerteten Unternehmen überhaupt. Dabei sind die in großen Mengen und unendlich reproduzierbaren Informationen zu einem kostbaren Gutgeworden, das herkömmliche, auf Knapp-heiten basierende Handelspraktiken herausfordert. Post-Capital stellt Arbeiten von einundzwanzig Künstlern aus siebzehn verschiedenen Ländern vor, die auf vielfältige Weise die Ästhetiken und die Paradoxien ebenso wie die Absurditäten und die ethischen Fragen behandeln, welche in unserem post-industriellen oder gar post-kapitalistischen Zeitalter aufkommen. In einer neu geschaffenen skulpturalen Installation von Roger Hiorns im Grand Hall ist ein bekannter Flugzeugtyp von Plastikschläuchen umwickelt und ein System sowohl des totalen Stillstands als auch eines beständiges Fliessens dargestellt.

Katja Novitskova, "Pattern of Activation (emu)", 2014
© Photo: Hans-Georg Gaul. Courtesy of Katja Novitskova and Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin.