Spotlight auf Martine Syms
- Wann
-
- Wo
- Mudam Auditorium
- Screening im Rahmen von
- Sprache
Englisch
- Kosten
10€ (Museumseintritt inbegriffen)
- Reservation
mudam.com/rsvp-syms-screening
t +352 453785–1- CovidCheck
Der Zugang ist Personen gestattet, die geimpft, getestet oder genesen sind
Screening-Programm:
SHE MAD: Laughing Gas (2016), 6’59’’
Incense Sweaters & Ice (2017), 1:09’00
Martine Syms (*1988 in Los Angeles; lebt und arbeitet in Los Angeles) beschreibt Mythiccbeing – welche on der Mudam-Ausstellung Post-Capital: Art and the Economics of the Digital Age zu sehen ist – als eine Arbeit über „das erfahrene ‚Selbst’ und seine unzähligen Verbiegungen nach außen durch digitale Medien.“ Das Werk zeigt einen Avatar der Künstlerin, der mit ihrem Bild, ihren Worten und Informationen programmiert ist. Die als interaktive Videoinstallation konzipierte Arbeit, in die zuvor ein Chatbot integriert war, beschreibt Syms als „eine schlechte Siri: eine schwarze, aufstrebende, gewalttätige, selbstbezogene, soziopathische, geschlechtsneutrale Femme“. Die neueste Version von Mythiccbeing basiert auf denselben Inhalten (Fotos, Videos und Nachrichten, die auf dem Smartphone der Künstlerin archiviert sind), ist aber so programmiert, dass sie autonom funktioniert. Das Video wird auf einer gestalteten Wand präsentiert, die eine „Bedrohungskarte“ zeigt, wie sie für die Prozessmodellierung in der Cybersicherheit verwendet wird, um mögliche Schwachstellen aufzudecken, die in diesem Fall aber Syms' eigene persönliche Verletzlichkeiten aufzeigt.