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No Wave & Cinema of Transgression

Wann
ab

Anlässlich der Ausstellung David Wojnarowicz. History Keeps Me Awake at Night im Mudam, programmiert die Cinémathèque der Stadt Luxemburg die Filmreihe „1980s NYC Underground Cinema“.

Do 09.01.2020 | 18h30
Blank City
Dokumentarfilm von: Céline Danhier
Darsteller: Richard Kern, John Waters, Jim Jarmusch, Steve Buscemi, John Lurie, Lydia Lunch, Debbie Harry
Internationale Filmfestspiele Berlin – Berlinale 2010
USA 2010. 94 Min. Auf Englisch. Französische Untertitel.
New York in den späten 1970er Jahren. Manhattan war damals arm und schmutzig, befallen von Ratten, der Nachbarschaft neuer Einwanderer und Künstler. Ob im Bereich Musik, Kunst, Mode oder experimentellem Kino, die Kunstszene war voller neuer Talente. Der Dokumentarfilm blickt auf diese dunkle, trashige und fruchtbare Zeit zurück.
„An absorbing snapshot of a daring time.“ (LA Times)
„The no-wave underground cinema of late 70s New York gets a work-out in this admiring documentary by French-born director Céline Danhier.“ (The Guardian)

Mo 13.01.2020 | 18h30
4 Films by Richard Kern

(Nicht für unter 17-jährige geeignet)
„Mit einer bedeutenden Anzahl der provokantesten Filme und Videos aus der Underground-Szene der 1980er Jahre ist der Künstler und Fotograf Richard Kern der unumstrittene Meister des transgressiven Kinos. Als hartnäckiger Sozialsatiriker macht er eine Arbeit, die abwechselnd pervers, sadistisch, theatralisch bizarr, und düster humorvoll ist. Er verfolgt so sein Interesse an einem Leben am Limit und seine Faszination für die ‚Geographie von Gesichtern und Körpern‘. Lydia Lunch, Leg Lung, Tommy Turner, Nick Zedd, David Wojnarowicz und Sonic Youth gehören zu den legendären Downtown-Künstlern, deren Zusammenarbeit mit Kern vorgestellt wird.“ (Museum of Modern Art – Moma)

Programm:

Death Valley 69
USA 1985. 6 Min. Auf Englisch.
Darsteller: Lung Leg, Tommy Turner, Lydia Lunch
Clip des gleichnamigen Songs von Sonic Youth und Lydia Lunch, der die Gewalt widerspiegelt, die die Ernüchterung der Generation des Studentenkampfes begleitet.

You Killed Me First
USA 1985. 12 Min. Auf Englisch.
Darsteller: David Wojnarowicz, Karen Finley, Lung Leg
Ein Thanksgiving-Dinner wird zum Gemetzel, als ein rebellisches Mädchen sich revoltiert. Hymne gegen die bürgerliche Moral.

Manhattan Love Suicides (Parts 1–4)
USA 1985. 35 Min. Auf Englisch.
Darsteller: Nick Zedd, David Wojnarowicz, Bill Rice
Ein junger Mann, besessen von einem Maler, folgt diesem durch seine täglichen Aktivitäten, ohne dass der Maler ihn im Geringsten zu bemerken scheint. Wojnarowicz' geniale Mimik, ganz in Krämpfen und Grimassen.

Fingered
USA 1985. 22 Min. Auf Englisch.
Darsteller: Lung Leg, Lydia Lunch, Clint Ruin
(Sexuell explizite Inhalte.)
Lydia Lunch arbeitet für eine Chatline und prostituiert sich gelegentlich. Ein Date mit einem Freier sie einen Trick dreht, entwickelt sich zu einer ultragewalttätigen Reise...

Di 21.01.2020 | 18h30
Permanent Vacation

Von: Jim Jarmusch
Darsteller: Chris Parker, John Lurie, Leila Gastil
USA 1985. 75 Min. Auf Englisch. Französische Untertitel.
Zweieinhalb Tage im Leben von Aloysious Parker, genannt Allie, einem jungen Vagabunden, der durch ein verfallenes New York schweift und Menschen trifft, die wie er an den Grenzen einer Welt leben, in der sie nicht leben können...
„Jim Jarmusch is and will probably always be a no-wave director at heart, and nowhere is that more apparent than in his early works. In 1980’s Permanent Vacation, his first feature film, literally nothing happens.“ (Westword)
„It’s a must-see for anyone who shares the belief that Mr. Jarmusch is the most arresting and original American film maker to come out of the 1980’s.“ (The New York Times)
„Aloysius Parker is the prototype for many of Jarmusch’s subsequent loner heroes: he loafs aimlessly around his scuzzy apartment and crumbling New York streets reading French poetry, flirting with cute girls at Nicholas Ray screenings, stealing cars, and obsessing over his half-punk, half-dandy image. Permanent Vacation is a touching vision of what it was like to be head over heels with art, love, and oneself in late-1970s New York“ (Indiewire)

David Wojnarowicz in "Manhattan Love Suicides" by Richard Kern