Mudam Akademie: Das bewegte Bild: Kino, Erinnerung und Alterität | In Resonanz mit Tiffany Sia | FR
- Wann
-
– - Was
- Öffentlich
- Wo
- Mudam Auditorium
- In Resonanz mit
- Mit
Boyd van Hoeij
- Sprache
FR
- Zugang
Zyklus von 10 Vorträgen: 100€ Normalpreis | 50€ Mudam Karte für 2 | 25€ Kulturpass
Gasthörer, pro Sitzung: 10€ | 5€ Mudam Karte für 2
Kostenlos für Studierende und unter 21-Jährige- Anmeldung erforderlich
Kompletter Zyklus: mudam.com/rsvp-akademie
Gasthörer: visites@mudam.com ; +352 453785-531 oder direkt am Museumsempfang
Vorbehaltlich Änderung oder Absage
Eine Einladung, in die Welt der modernen und zeitgenössischen Kunst einzutauchen.
Die Mudam Akademie lädt dazu ein, moderne und zeitgenössische Kunst zu entdecken, indem sie zeigt, wie Künstler:innen von gestern und heute ästhetische Universen erschaffen und zugleich Katalysatoren und Interpret:innen der großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit sind.
In direkter Resonanz zu den Ausstellungen des Mudam und seinem vielfältigen Programm verdeutlicht dieser Vortragszyklus, dass das Museum ein offener Ort für die Welt und ihre Transformationen sein möchte. Die Mudam Akademie richtet sich sowohl an ein neugieriges Publikum als auch an Kenner:innen und möchte die Kunstgeschichte für alle zugänglich machen.
Die Mudam Akademie wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Kinder und Jugend organisiert.
Ein Zyklus, konzipiert und geleitet von Fanny Weinquin.
Sitzung 3 – 10.12.2025 – Einmalige Sitzung. Gespräch. (FR)
Das bewegte Bild: Kino, Erinnerung und Alterität
In Resonanz mit Tiffany Sia – Phantasmatic Screens
Wie nutzen zeitgenössische Künstler:innen Video, um Geschichte, Exil, diasporische Imagination oder kollektives Gedächtnis zu hinterfragen? Diese Sitzung reflektiert über das erweiterte Kino, die Dekonstruktion nationaler Narrative und das Bild als Ort zeitlicher Instabilität. Sie hebt die Verbindungen zwischen Forschung, visuellem Essay und filmischer Experimentation hervor.
Biografien
Boyd van Hoeij ist seit Ende 2022 für die Programmgestaltung der Cinémathèque der Stadt Luxemburg verantwortlich. Zuvor war er als künstlerischer Berater des Luxembourg City Film Festival tätig, Vorsitzender des Auswahlkomitees des Luxembourg Film Fund sowie Kritiker für renommierte Fachzeitschriften wie Variety und The Hollywood Reporter. Seine Kritiken erscheinen heute bei Screen. Er unterrichtete Filmkritik und führte szenenweise Analysen von Filmklassikern in so unterschiedlichen Ländern wie Litauen, Irland, Portugal, Ungarn und den Vereinigten Staaten durch und leitete Masterclasses mit unter anderem Todd Haynes, Quentin Tarantino, Asghar Farhadi und Luca Guadagnino.
Fanny Weinquin ist eine belgisch-luxemburgische Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, deren Praxis sich zwischen Kulturerbe, zeitgenössischer Kunst und gesellschaftlichen Fragestellungen bewegt. Ausgebildet in Brüssel und Bologna, arbeitete sie in Belgien, Frankreich, Estland und Luxemburg, wo sie 2025 zum kuratorischen Team der Villa Vauban stoßen wird. Geprägt von einer hybriden kulturellen Identität und einer grenzüberschreitenden Verankerung, erforscht sie in ihrer kuratorischen Arbeit die Verbindungen zwischen Erinnerung, sensiblen Ökologien und Präsentationskontexten.
