Katarina Gryvul – A Comparative Dialogue Act. Performances
- Wann
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– - Was
- Öffentlich
- Wo
- Mudam Henry J. und Erna D. Leir Pavilion
- Eintritt
Im Museumseintritt enthalten
Im Zentrum von A Comparative Dialogue Act steht ein Residency-Programm, das von Andrea Mancini und Every Islandangestoßen wurde. Während der Ausstellung im Mudam werden vier Gastkünstler*innen eingeladen, mit der Installation in Austausch zu treten und sie mit ihren individuellen und gemeinsamen Handschriften zu prägen. Sie entwickeln ihre Arbeiten während der Produktionsphase direkt vor Ort und werden die neu entstandenen Werke in Performances präsentieren.
Die dritte Gastkünstlerin des Residency-Programms ist Katarina Gryvul. Die Geigerin, Komponistin, Produzentin und Pädagogin setzt Klangfarbe als grundlegendes Gestaltungsmittel ein, um ihren vielseitigen Ansatz zu verbinden, der von klassischer Musik bis hin zu Avantgarde, elektronischer und experimenteller Klangkunst reicht. Charakteristisch ist die Verbindung aus präzise ausgearbeiteten Melodien und verzerrten, atmosphärischen Geräuschschichten. Ihr Sound integriert Live-Elektronik und Erweiterungen für Instrumente und Stimme, analoge Synthesizer – teils selbst entwickelt – sowie räumliche Audiotechniken, die Tiefe und Präsenz verstärken.
Über die Künstlerin
Die aus der Ukraine stammende und in Krakau ansässige Katarina Gryvul studierte an den Musikakademien in Lwiw und Krakau Violine und Komposition. Momentan absolviert sie den Masterstudiengang Computer Music and Sound Art an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Neben ihrem künstlerischen Schaffen gründete Gryvul die Gryvul School – eine Initiative, die darauf ausgerichtet ist, ihr Wissen mit Musiker*innen weltweit zu teilen und sowohl Studierende als auch Fachleute in ihrer Weiterentwicklung und ihrem kreativen Forschen zu unterstützen.
Gryvul ist Teil des ersten ukrainischen Musikkatalogs, nahm am Gaude-Polonia-Programm des polnischen Kulturministeriums teil und war Delegierte bei der 37. Generalversammlung der International Confederation of Electroacoustic Music. Sie erhielt das Stipendium des Präsidenten der Ukraine für junge Künstler*innen und Autor*innen, gewann den Grand Prix für Musik und Sounddesign „Power of Young“, und wurde für die SHAPE+-Plattform 2022/2023 ausgewählt. Ihre Werke wurden unter anderem bei Warsaw Autumn; Ars Electronica, Linz; Rewire, Den Haag; CTM, Berlin; ZKM, Karlsruhe; Nuits Sonores, Lyon; Skaņu Mežs, Riga; und Sanatorium of Sound, Sokołowsko präsentiert.
