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Artist Talk mit Igshaan Adams

Wann

Wo
Mudam Auditorium
Mit

Igshaan Adams

Moderiert von

Florence Ostende

Sprache

EN

Zugang

Freier Eintritt

Anmeldung

Nicht erforderlich

Anlässlich der Eröffnung von Igshaan Adams: Between Then and Now veranstaltet das Mudam einen Artist Talk mit Igshaan Adams. In seiner interdisziplinären Praxis zwischen Textil, Skulpturund Performance verwandelt Adams alltägliche und oft übersehene Materialien in Arbeiten, die von kollektiver Zugehörigkeit, Widerstandskraft und Fürsorge erzählen.

Die Ausstellung versammelt mehr als sechzig Werke aus den letzten zehn Jahren – daruntergroßformatige gewebte Arbeiten, hängende Skulpturen und eine neue raumgreifende Installation mit Tanzabdrücken. Geprägt von Erinnerungen an das Südafrika der Apartheid, erkunden dieseArbeiten, wie Bewegung, Gemeinschaft und gelebte Erfahrung materielle wie emotionale Spureneinschreiben.

Am Eröffnungstag lädt der Artist Talk dazu ein, Adams aus erster Hand zu hören und ein näheresVerständnis für die Welt hinter der Ausstellung zu entwickeln. Das Gespräch ermöglicht einunmittelbares Eintauchen in die Atmosphäre von Between Then and Now.


Biografie:

Die Praxis von Igshaan Adams (1982, Kapstadt) vereint Performance, Weberei, Skulptur und Installation. Geboren in Bonteheuwel, einem Vorort von Kapstadt in Südafrika, greift Adams auf seinen Hintergrund zurück, um ethnische, sexuelle und religiöse Grenzen herauszufordern. Diese intersektionale Topografie bleibt in seinem gesamten Werk sichtbar und dient als Palimpsest, auf dem Spuren persönlicher Geschichten eingeschrieben und neu eingeschrieben werden. Adams nähert sich Materialität durch seine eigene Subjektivität. Häufig werden kulturelle und religiöse Referenzen mit Materialien verbunden, die sein Leben seit jeher begleiten. Sein Interesse an Materialität bewegt sich zwischen einem intuitiven Umgang mit unterschiedlichen Substanzen und einer formalen Untersuchung darüber, wie verschiedene Materialien in unterschiedlichen Kontexten agieren und wie sie sich verwandeln oder weiterentwickeln. Adams hat international zahlreiche Einzelausstellungen präsentiert, darunter im ARoS Aarhus Art Museum, Aarhus (2025); The Hepworth Wakefield, Wakefield (2024); The Institute of Contemporary Art Boston, Boston (2024); Thomas Dane Gallery, London (2023); The Art Institute of Chicago, Chicago (2022); Kunsthalle Zürich, Zürich (2022); Hayward Gallery, London (2021); und The Iziko South African National Gallery, Kapstadt (2018). Er hat an zahlreichen Gruppenausstellungen und Biennalen teilgenommen, darunter der Bukhara Biennale, Usbekistan (2025); Space of Togetherness, NEON, National Theatre of Greece Drama School, Athen (2024); das Barbican Centre, London (2024); die 35. Biennale von São Paulo (2023); die Islamische Kunstbiennale, Dschidda (2023); die 59. Internationale Kunstausstellung der Biennale di Venezia (2022); die 23. Triennale di Milano (2021); das Kunsthaus Baselland, Basel (2021); sowie das Pérez Art Museum Miami (2020), unter vielen anderen. Seine Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Solomon R. Guggenheim Museum, New York; Speed Art Museum, Louisville; Tate, London; The Hepworth Wakefield; Art Gallery of New South Wales, Sydney; ARoS Aarhus Kunstmuseum; Moderna Museet, Stockholm; Stedelijk Museum, Amsterdam; Art Institute of Chicago; Baltimore Museum of Art; The Block Museum of Art, Northwestern University, Evanston; Inhotim Museum, Brumadinho, Brasilien; Iziko South African National Gallery, Kapstadt; Minneapolis Institute of Art; Standard Bank Collection, Johannesburg; sowie der University of Cape Town. Im Jahr 2018 erhielt er den Standard Bank Young Artist Award für Bildende Kunst. Igshaan Adams lebt und arbeitet in Kapstadt.

Igshaan Adams. Workshop with Garage Dance Ensemble, Zeitz Museum of Contemporary Art Africa, Cape Town, South Africa, 2022. Courtesy the artist, Thomas Dane Gallery and blank projects. Photo: Lindsey Appolis © Igshaan Adams
Igshaan Adams. Workshop with Garage Dance Ensemble, Zeitz Museum of Contemporary Art Africa, Cape Town, South Africa, 2022. Courtesy the artist, Thomas Dane Gallery and blank projects. Photo: Lindsey Appolis
© Igshaan Adams