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Regards croisés. Durch das Auge des Sammlers

Wann

Mit

Wilhelm Schürmann

Sprache

EN

Zugang

10€
Frei für Studierende  / KULTURPASS

Anmeldung erforderlich

mudam.com/rsvp-mudam-talk   
Vorbehaltlich Änderungen oder Absage

Von den 1960er-Jahren bis heute reichend, legt die Ausstellung einen besonderen Fokus auf die Beziehung der Skulptur zu Ort und Raum sowie auf ihre Neubetrachtung der Sprache als künstlerisches Material. Ausgehend von Architektur und Alltagsobjekten hinterfragen die teilnehmenden Künstler:innen gängige Vorstellungen von Raum und Interaktion. Die Auswahl der Materialien und Prozesse – ob handgefertigt oder industriell – eröffnet einen Dialog mit der Geschichte künstlerischer Formen und Techniken vor dem Hintergrund des globalen Kapitalismus. Zusätzlich erweitern ausgewählte Werke aus der Privatsammlung von Gaby und Wilhelm Schürmann den Horizont der Ausstellung, indem sie mit Maßstab und Selbstporträt spielen.

Im Rahmen der Luxembourg Art Week können Sie diese Ausstellung durch die Perspektive des Sammlers und Kurators Wilhelm Schürmann erleben.


Biographie:

Wilhelm Schürmann (1946, Dortmund) interessierte sich Anfang der 1970er-Jahre erstmals für Kunst, zunächst über die Geschichte der Fotografie. Als Fotograf und Dozent in diesem Bereich gründete er 1974 eine der ersten Fotogalerien Europas mit. Das erste Werk in der Sammlung Gaby und Wilhelm Schürmann stammt von Hans Haacke, das im Austausch für Fotografien entstand, die Schürmann für Haackes Arbeit Der Pralinenmeister (1981) auswählte. Es folgten Werke von Martin Kippenberger, Albert Oehlen und Günther Förg. Anfang der 1990er-Jahre verlagerte die Sammlung ihren Schwerpunkt auf amerikanische Kunst, mit besonderem Interesse an der Westküste, darunter Jack Goldstein, Mike Kelley, Paul McCarthy und Raymond Pettibon. Die Sammlung umfasst rund 2.000 Werke von den 1960er-Jahren bis heute sowie fotografische Abzüge von den 1920er-Jahren bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Fragestellungen und Werke, die sich durch ihre Wirklichkeitsnähe, ihre Offenheit oder ihren Humor auszeichnen. Gaby und Wilhelm Schürmann betrachten ihre Sammlung nicht als Privateigentum oder Prestigeobjekt, sondern als ein Kulturgut, das in seiner Existenz auf die Öffentlichkeit angewiesen ist. Im Jahr 2025 ist Wilhelm Schürmann Ko-Kurator der Gruppenausstellung, die Werke seiner Sammlung gemeinsam mit jenen des Mudam präsentiert: Radio Luxembourg. Echoes Across Borders.

Wilhelm Schürmann at Mudam, 2025. Photo: Marion Dessard © Mudam Luxembourg
Wilhelm Schürmann at Mudam, 2025. Photo: Marion Dessard
© Mudam Luxembourg