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Happy Victims : Alexander McQueen
Kyoichi Tsuzuki
2003
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Dries van Noten
Kyoichi Tsuzuki
2002
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Eley Kishimoto
Kyoichi Tsuzuki
2003
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Gucci 1
Kyoichi Tsuzuki
1999
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Gucci 2
Kyoichi Tsuzuki
2002
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Helmut Lang
Kyoichi Tsuzuki
2004
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Hermès
Kyoichi Tsuzuki
1999/2002
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Jane Marple
Kyoichi Tsuzuki
2000/2002
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Thierry Mugler
Kyoichi Tsuzuki
2002/2003
De la série Happy Victims, 1999–2004
Happy Victims : Zucca
Kyoichi Tsuzuki
2000/2002
De la série Happy Victims, 1999-2004 |
Kyoichi Tsuzuki
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Der japanische Fotograph Kyoichi Tsuzuki (1956, Tokio) versteht sich selbst als Journalist. In zahlreichen Fotoserien hat er als Berichterstatter ungekannten Einblick gegeben in verschiedene Bereiche japanischer Privatheit. Für sein Buch Tokyo Style gelang es ihm Anfang der 1990er Jahre, reportagehaft einen Blick hinter die Kulissen der Hauptstadt zu werfen, indem er sonst vollkommen unzugängliche, private Tokyoter Wohnungen dokumentierte, in denen sich Überreste traditionellen Wohnens mit westlichem Konsumverhalten auf engstem Raum verbanden. Für seine Reihe Happy Victims porträtierte Tsuzuki Unbekannte in ihrer Wohnung, inmitten ihrer Sammlung von Kleidungsstücken und Accessoires ihrer Lieblingsmodemarke. Die in winzigen Appartments ausgebreiteten Schätze dieser „Fashion victims” spiegeln die ihre finanziellen Möglichkeiten arg strapazierende Leidenschaft. Gleichzeitig offenbart der Fotograf Aspekte der Persönlichkeit dieser willigen Fashionistas, für die der Fetisch „Mode” eine zentrale Rolle spielt. Dem Objekt des Konsums kommt so geradezu kultischer Status zu, als Projektionsfläche identitätsstiftender Sehnsüchte wird als Kreation eines Modeschöpfers mythologisch überhöht. Tsuzukis Fotos, die viel von den Lebensumständen in japanischen Metropolen erzählen, sind weniger dem analytischen Blick eines distanzierten Soziologen geschuldet, vielmehr zeugen sie vom nur leicht ironisch gefärbten Verständnis ihres Autors gegenüber dem Besitzerstolz der dargestellten „glücklichen Opfer”.