Roundtables
When
21.01.2026 (Mudam)
12.03.2026 (Casino)
Juni/Juli (Casino)
November (Mudam)
18:30 – 20:00
Sprache: EN / FR
Zugang: Freier Eintritt
Anmeldung erforderlich: mudam.com/rsvp-roundtables

Roundtables ist ein Programm, das vom Mudam Luxembourg und Casino – Forum d’'art contemporain ins Leben gerufen wurde und als einladender Ort für Diskussionen über zeitgenössische Kunst angelegt ist. Unser gemeinsames Ziel ist es, zeitgenössische Kunst zu entmystifizieren, den Dialog zu fördern und ein Umfeld für echte Begegnungen zu schaffen.
Die Idee ist einfach: Wir versammeln uns an einem Tisch, mit der Luxemburger Kunstszene im Mittelpunkt, um über zeitgenössische Kunst zu diskutieren, zuzuhören und zu reflektieren. Willkommen sind alle – ob Künstler*in, Kulturschaffende oder Menschen, die einfach interessiert sind an der Beziehung zwischen zeitgenössischer Kunst und der Welt um uns herum. In kurzen Vorträgen mit anschließender offener Gesprächsrunde lädt Roundtables dazu ein, Fragen zu stellen, zu debattieren und neue Perspektiven zu entdecken.
„Wie reagieren Künstler*innen auf gesellschaftlichen Wandel? Was geschieht hinter den Kulissen einer Ausstellung?“ Jede Session widmet sich einem spezifischen Thema, das von Gastreferent*innen sowie Mitgliedern der Teams beider Institutionen vorgestellt wird.
Die Reihe schafft eine Atmosphäre, in der diese Themen offen und frei diskutiert werden können und Gespräche sich auf natürliche Weise entfalten. Sie stärkt bestehende Netzwerke innerhalb der Luxemburger Kunstszene und fördert zugleich die Entstehung neuer. Zudem bietet sie Raum für Lernen, Neugier und Ideenaustausch und bringt alle Bürger*innen zusammen, die an einer gemeinsamen Erkundung der Welt der zeitgenössischen Kunst interessiert sind.
Sessions:
21. Januar, 2026 im Mudam
Die Erfahrung von Künstler*innen auf Biennalen
Diese erste Session richtet den Fokus auf die Perspektive und die subjektiven Erfahrungen von Künstler*innen an einer zeitgenössischen Kunstbiennale teilzunehmen. Was umfasst der Vorbereitungsprozess? Welche Auswirkungen kann ein solches Ereignis auf eine künstlerische Karriere haben? Und was bedeutet es, Luxemburg in einem Kontext wie der Biennale von Venedig zu vertreten? Zudem beleuchtet das Gespräch die unterschiedlichen Räume und Orte, in denen Künstler*innen im Laufe der Zeit gearbeitet haben, einschließlich der Entwicklung und Verlagerung des Luxemburger Pavillons auf der Biennale von Venedig.
12. März, 2026 im Casino
Im Rahmen des Luxembourg City Film Festival
Kunst- oder Filmschaffende: Das bewegte Bild zwischen Kunst und Kino
Die zweite Session widmet sich der Frage nach den verschwimmenden Grenzen zwischen zeitgenössischer Kunst und Film, sowohl aus institutioneller als auch aus künstlerischer Sicht. Was bedeutet es, einen Film in einem Ausstellungsraum zu präsentieren? Wie unterscheiden sich Produktionsweisen und Förderstrukturen beider Bereiche? Und welche Möglichkeiten eröffnet das Arbeiten zwischen zeitgenössischer Kunst und Film, wie es manche Kunst- und Filmschaffende verfolgen?
Juni/Juli im Casino
Die Wandelbarkeit des Kollektivs
Auf der jüngsten Documenta gewann der Begriff des Kollektiven, als zentrales Element des kuratorischen Konzepts, eine neue Dimension. Im Mittelpunkt dieser Session stehen Akteur*innen aus künstlerischen Kollektiven in Luxemburg. Warum schließen sich Kunstschaffende zu Kollektiven zusammen? Welche Impulse geben kollektive Arbeitsweisen den künstlerischen Praktiken? Wie tragen Kollektive zur Entwicklung neuer Räume bei? Und welche Chancen bieten sich in Luxemburg für Initiativen, die aus künstlerischen Kollektiven hervorgehen? Zudem thematisiert die Diskussion das Spannungsverhältnis zwischen individueller Arbeit und kollektiver Praxis.
November im Mudam
Im Rahmen der Luxembourg Art Week
Step Across the Border – Eine Kunstszene über die Grande Région hinweg
In den vergangenen fünfundzwanzig Jahren haben Institutionen, Künstler*innen und öffentliche Stellen zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um Verbindungen zwischen Kulturschaffenden in der Grande Région zu knüpfen. In einer Zeit beispielloser grenzüberschreitender Wirtschafts- und Arbeitsmobilität stellt sich die Frage: Wo steht diese Dynamik heute im Bereich der zeitgenössischen Kunst? Lässt sich die Grande Région auch als kulturelle Einheit begreifen?