CinEast-Screening: OHO Film
Von Damjan Kozole
| Wann |
– |
| Was | Filmvorführungen |
| Wo | Mudam Auditorium |
| Mit | Drehbuchautorin und Forscherin Urška Jurman |
| Im Rahmen von | |
| Sprache | Slowenisch, Serbisch und Englisch mit englischen Untertiteln |
| Zugang | Eintritt frei |
| Max. Teilnehmer*innen | 128 |
| Tickets | Platz reservieren |
OHO Film
Slowenien/Kroatien 2025
Regie: Damjan Kozole
Originalsprachen: Slowenisch, Serbisch und Englisch
Untertitel: Englisch
Laufzeit: 93 Min.
Zwischen 1965 und 1971 entstand in Jugoslawien die OHO-Gruppe als eine der wegweisendsten avantgardistischen Bewegungen Osteuropas. Ihre Mitglieder verbanden Kunst, Philosophie und Natur und stellten vorherrschende Vorstellungen von anthropozentrischem Denken, ökologischen Beziehungen und der Kommerzialisierung von Kunst infrage. Anhand bislang unveröffentlichten Archivmaterials lässt OHO Film die radikale Vision der Bewegung eindrücklich wieder aufleben – und wirft Fragen auf, die heute dringlicher und aktueller erscheinen denn je.
Nachdem die letzte Ausgabe mehr als 11.000 Teilnehmende zählte, kehrt das CinEast Film Festival in Luxemburg dieses Jahr mit seiner 19. Ausgabe zurück – mit einer reichen, farbenfrohen und erlesenen Auswahl der besten aktuellen Filme aus Mittel- und Osteuropa. Vom 9. bis 25. Oktober 2026 richtet das Festival einen besonderen Fokus auf Bulgarien und präsentiert den Themenschwerpunkt „Crossroads“ mit einer Filmauswahl und einer Fotoausstellung. Auf dem Programm stehen außerdem mehrere Premieren hochkarätiger Filme und luxemburgischer Koproduktionen.
Das Publikum kann mehr als 65 Spielfilme und 40 Kurzfilme erleben, mit über 100 Vorführungen an Spielstätten in ganz Luxemburg, darunter Ciné Utopia, Cercle Cité, Neimënster und Kinepolis Kirchberg. Rund 40 internationale Gäste nehmen am Festival teil und treffen das Publikum bei Q&As und Ciné-Debatten zu unterschiedlichsten Themen.
Eine Auswahl der Filme ist auch online verfügbar, so kann das Festival auch über die Kinosäle hinaus miterleben werden.
Ergänzt werden die Vorführungen durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Konzerten von Balkanmusik bis Jazz, Ausstellungen, Themenabenden, Vorführungen für Kinder und Jugendliche sowie gastronomischen Veranstaltungen.
Biografie
Urška Jurman arbeitet vor allem als Kuratorin, Redakteurin, Kunstautorin und Produzentin im Bereich der zeitgenössischen Kunst und verfolgt daneben eine Praxis als Drehbuchautorin. Als Drehbuchautorin und Forscherin wirkte sie an zwei Dokumentarfilmen mit: OHO Film (2025) und The Curator’s Room: Igor Zabel – How to Make Art Visible? (2018). Urška Jurman studierte Kunstgeschichte und Kultursoziologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Ljubljana. Seit 2013 ist sie Programmdirektorin der Igor Zabel Association for Culture and Theory in Ljubljana, mit einem Schwerpunkt auf bildender Kunst aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa.