Némo Flouret: 900 Satellites
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| Was | Performances |
| Rahmen | |
| Kurator:innen | Léon Kruijswijk, assistiert von Nicole Wittmann |
900 Satellites von Némo Flouret (1995, Orléans) ist eine ortsbezogene choreografische Arbeit und eine Erweiterung seiner früheren Arbeit 900 Something Days Spent in the XXth Century. Das Stück funktioniert als System aus Variationen: Die Tänzer:innen produzieren kurze, variierende Sequenzen auf Basis eines gemeinsam geteilten Instrumentenkastens, die mit Blick auf den jeweiligen Ort der Aufführung neu zusammengefügt werden. Das Ergebnis sind einfache, energiegeladene Performances, bei denen Bewegung, räumliche Anpassung und körperliche Intensität den Schwerpunkt bilden und so das Wesen der Choreografie – Dynamik, Gestik und Präsenz – in den Fokus rücken.
Bei früheren Aufführungen platzierte Flouret die Tänzer:innen häufig unmittelbar in von industrieller Architektur geprägte oder öffentliche Räume, wo sie plötzlich auftauchten, kurze, explosive, temporär anmutende choreografische Eruptionen produzierten und rasch wieder verschwanden. Geprägt durch die unmittelbare Umgebung und die gemeinsame Körpersprache, erscheinen die Tänzer:innen gleichzeitig zerstäubt und in ihrer eigenen Galaxie miteinander verbunden.
Initiator: Némo Flouret
Mit und von: Synne Elve Enoksen, Némo Flouret, Rafa Galdino, Tom Grand Mourcel, Camille Legrand, Jean Baptiste Portier, Margarida Ramalhete, Solène Wachter
Sounddesign: Milan Van Doren
Technische Leitung: Fabrice Le Fur
Tontechnik: Calvin Carrier
Produktion, Vertrieb: Margaux Roy, Claire Heyl
Produktion: Supergroup
Präsentiert im Rahmen des Projekts „Perform Inform Transform: Participatory Performance in Art Museums“ (PIT), mitfinanziert von der Europäischen Union. Koproduziert von Bozar – Centre for Fine Arts, Brüssel, und der Triennale Milano.