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Kuratorische Führung – Rot (EN)

Mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Yurika Imaseki 

Wann –
Was Führungen
Wo Galerien
Begleitende Ausstellung Kaihō: Japanese Women Artists after 1945
Zugang

Eintritt frei 

Max. Teilnehmer:innen

20 

Tickets Platz reservieren
Detailansicht einer farbenfrohen textilen Kunstinstallation mit rotem, gemustertem Stoff, sowie einer kleinen grünen Glückskatzenfigur vor einem pastellfarbenen, floral gemusterten Hintergrund.
Shōko Maemoto, „BLOODY BRIDE II“, 1984 (Detail). Sammlung Takahashi Ryutaro, Tokio, Japan.

Kaihō: Japanese Women Artists after 1945 ist in thematische Abschnitte gegliedert und erkundet die radikalen und doch oft übersehenen Beiträge japanischer Künstlerinnen zum globalen Kunstgeschehen von der Nachkriegszeit bis zur Wende zum 21. Jahrhundert. Ausgehend von den persönlichen Lebenswegen der Künstlerinnen und ihrer schöpferischen Widerstandskraft versammelt die Ausstellung Werke von Shōko Maemoto, Takako Saito, Yoshiko Shimada und Atsuko Tanaka, neben vielen anderen – von denen einige bisher nur selten, wenn überhaupt, außerhalb Japans zu sehen waren.

Für diese besondere Führung lädt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Yurika Imaseki das Publikum ein, die Ausstellung aus einer thematischen Perspektive neu zu sehen: der Farbe Rot. Rot kehrt in vielen der gezeigten Werke wieder und weckt vielfältige Assoziationen – von der japanischen Flagge bis zur Abstraktion, vom Blut bis zum widerständigen Körper. Diese Resonanzen eröffnen einen alternativen Weg durch die Ausstellung, der Fragen von Nationalismus, Spiel und der körperlichen Erfahrung von Frauen aufwirft. 

Entdecken Sie die Ausstellung aus der Perspektive der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Yurika Imaseki. 


Biografie


Yurika Imaseki ist Kuratorin mit Schwerpunkt auf japanischer moderner und zeitgenössischer Kunst. Sie absolvierte ihren MFA in Curating am Goldsmiths, University of London, und entwickelte eine interdisziplinäre Praxis, die dekoloniales und queer-feministisches Denken als kritischen Bezugsrahmen nutzt. Ausgehend von diesen Perspektiven untersuchte sie in ihrer Tätigkeit als externe Beraterin für 茶, चाय, Tea (Chá, Chai, Tea) (Horniman Museum and Gardens, London, 2023–24) Teekulturen in transnationalen Kontexten. Diesen kritischen Ansatz bringt sie auch in ihre Arbeit als Research Associate für Kaihō: Japanese Women Artists after 1945 ein. Kürzlich absolvierte sie das Curator Residency Program der Mori Contemporary Art Foundation (2026) und nahm am Visiting Curator Programme der Art Week Tokyo (2025) teil. Sie war Co-Kuratorin des einjährigen Programms Mapping Local Ecologies am Goldsmiths CCA sowie von LVAN Relay!, das in Zusammenarbeit mit dem Lewisham Visual Art Network organisiert wurde. Zuvor war sie als Programming Officer (Exhibitions) bei Japan House London (2023–24) tätig. Darüber hinaus hielt sie Gastvorträge an verschiedenen Hochschulen, darunter Central Saint Martins, University of the Arts London. 

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