| Curator | Suzanne Cotter |
| Exhibition design | Sabine Theunissen |
| Within the framework of | |
| With the support of | Banque Degroof Petercam Luxembourg |
| Media partner | Luxemburger Wort |
| Mudam Store | |
| Credits | Die Ausstellung findet im Rahmen der zweiten Ausgabe des red bridge project statt, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Mudam Luxembourg, der Philharmonie Luxembourg und dem Grand Théâtre Luxembourg. Die monumentale Zeichnung Shadow (2021) wurde in Zusammenarbeit mit der ÉSAL - École supérieure d'art de Lorraine erstellt. Anlässlich der Ausstellung hat das Mudam für die Ausgabe des Künstlerbuches Gespräch zwischen William Kentridge und Denis Hirson (auf Englisch) |
| Red bridge project logo noir |
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| LOO Final Logo BLACK |
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| 2013 Logo LW NB |
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| Dokumente | |
| À pas de panthère. Conversations entre William Kentridge et Denis Hirson |
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William Kentridge
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William Kentridge (*1955, Johannesburg) entwickelt seit über vier Jahrzehnten ein vielschichtiges, auf Zeichnungen basierendes Werk, das Animationsfilme, Performances, Theater und Opern umfasst. Diese Ausstellung zeigt erstmals Kentridges künstlerische Produktion im Zusammenhang mit seinen Arbeiten für Bühne und Oper. Die Ausstellung ist Teil des red bridge project, einer Zusammenarbeit des Mudam Luxembourg, der Philharmonie Luxembourg und des Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg.
Kentridge wurde bekannt durch seine Zeichentrickfilme, für die er Kohlezeich-nungen einem charakteristischen Prozess von Ausradieren und Überdecken unter-zieht. In einem dynamischen Spiel zerlegt er in seiner Kunst Bildformen und setzt sie wieder zusammen und springt dabei auch noch zwischen den Medien und Disziplinen hin und her. Seine Arbeit hat einen deutlich erzählerischen Charakter in ihrer Behandlung von Themen zur Geschichte, zur Zeit und zu den Absurditäten einer Welt der großen Gewissheiten, die Kentridge stets aus der Perspektive seiner südafrikanischen Heimat behandelt.
Gezeigt werden Zeichnungen, Skulpturen sowie Klang- und Filmarbeiten, in denen sich die beständige Reflexion des Künstlers über Geschichte und Subjektivität zeigt sowie darüber, wie sich Bedeutung durch Bilder, Sprache, Klang und Zeit konstruiert. Für Kentridge ist die Zeit eine historische, geologische, kinematografische und, im Besonderen, die in seinem Atelier verbrachte Zeit.