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Yoko Matsumoto painting in her studio, Ongata, Hachioji, Tokyo, in 1982. 
© The artist. Courtesy Hino Gallery and White Cube
Photo: © Mikio Kubota
Yoko Matsumoto painting in her studio, Ongata, Hachioji, Tokyo, in 1982.

Kaihō

Japanese Women Artists after 1945

Curators

Florence Ostende, assistiert von Anaël Daoud und Yurika Imaseki

Unterstützt von
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Medienpartner

Diese Ausstellung ist die erste europäische Überblicksschau, die die zentrale Rolle von Künstlerinnen aus Japan im globalen Nachkriegskontext und in den darauffolgenden Jahrzehnten des tiefgreifenden Wandels untersucht. Im Fokus einer Phase weitreichender gesellschaftlicher Umbrüche eröffnet diese umfassende Präsentation die Möglichkeit, radikale Formen künstlerischen Ausdrucks zu entdecken, wie sie in Japan sowie in transnationalen Netzwerken in Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika entstanden sind.

Die Ausstellung ist in thematische Sektionen gegliedert und vermittelt Einblicke in dynamische kulturelle Austauschprozesse ebenso wie in die bislang oft übersehenen Randbereiche der Moderne. Ausgehend von den Biografien der Künstlerinnen, ihrer kreativen Beharrlichkeit und ihrem transnationalen Aktivismus versammelt die Ausstellung Arbeiten von Atsuko Tanaka, Yayoi Kusama, Yoko Ono, Fujiko Nakaya, Tomie Ohtake, Taeko Tomiyama und Yoshiko Shimada sowie vielen weiteren – darunter Werke, die außerhalb Japans nur selten oder bislang überhaupt nicht gezeigt wurden.

Von Gutai bis zu experimentellen Ansätzen der Videokunst beleuchtet die Ausstellung die radikalen, zugleich jedoch häufig übersehenen Beiträge japanischer Künstlerinnen zu den globalen Nachkriegsavantgarden.

Konzipiert von Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in Zusammenarbeit mit der Lenbachhaus München, versteht sich diese Präsentation als Neubetrachtung transnationaler Kunstgeschichten von den 1950er- bis in die 1990er-Jahre – aus einer zeitgenössischen Perspektive heraus.