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| Rahmen | |
| Kreation und Interpretation | Tilhenn Klapper |
| Performance | Anaïs Barras |
| Musikalische Gestaltung | Pablo Altar |
| Produktion | crème soleil |
| Dank an | Maison des Métallos (Paris) |
Horse Pill
crème soleil
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In der Verbindung von Tanz, Musik, Theater und bildender Kunst wird Horse Pill sich mit den Geschichten und dem Mythos rund um den Goldrausch beschäftigen, die Archetypen der damaligen Landnahme parodieren und mit kritischem Blick auf deren soziale und ökologische Auswirkungen schauen. In ihrer Imitation der Cowboys und anderer Eroberer des Westens rufen die fünf Protagonisten auch die Geister toter Tiere auf den Plan, die die Bühne mit ihnen teilen. Die Performer ersetzen das sonst gewaltvolle Streben nach Macht und nach der Kontrolle über das Land, die Lebenden und die Toten durch eine Haltung der Fürsorge ihnen gegenüber. In dem Wortspiel mit dem französischen Ausdruck „remède de cheval“, schlägt die Performance eine Rosskur vor – eine „horse pill“, um die schmerzvolle Geschichte der Gewalt zu lindern.