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| Zugang | Kostenlos und für alle zugänglich |
A Comparative Dialogue Act
Cucina Povera
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Im Zentrum von A Comparative Dialogue Act steht ein Residenzprogramm, das von Andrea Mancini und Every Island initiiert wurde. Während der Ausstellung im Mudam sind vier Gastkünstler:innen eingeladen, sich mit der Installation auseinanderzusetzen und ihr eine individuelle wie kollektive Handschrift einzuschreiben. Sie arbeiten während der Produktionsphase vor Ort und präsentieren ihre neu entstandenen Arbeiten im Rahmen der Performances.
Das Residenzprogramm wird eröffnet von Cucina Povera – dem Werk der finnisch-luxemburgischen Komponistin Maria Rossi. Die Gastkünstlerin verbindet Stimme und Field Recordings, um der Banalität und dem Mysterium des Alltäglichen zu huldigen. Inspiriert von einfachen Klängen – knarrenden Dielen, pfeifenden Wasserkochern oder tropfendem Wasser – und in Anlehnung an die bäuerliche Küche, auf die sich ihr Name bezieht, erkundet sie Spannungen zwischen kulturellen Identitäten sowie zwischen architektonischen und geografischen Räumen.
Biografie
Die finnisch-luxemburgische Musikerin Maria Rossi begann ihr Soloprojekt Cucina Povera im Jahr 2017. Zuvor war sie als Teil von Luxos mit Daniel Magee (Lo Kindre), der NEET-Formation von Green Door Studios sowie der Band Tarantula in Glasgow aktiv – als Produzentin, Komponistin und Performerin. Sie realisierte audiovisuelle Kollaborationen mit Roos Dijkhuizen, Mary Hurrell und Katie Shannon und veröffentlichte LPs auf Labels wie Night School, BAKK, Editions Mego und Primordial Void. Zudem entstanden Live-Auftritte und Mixe u. a. für BBC Radio 3, BBC Radio 6, NTS und Radio Raheem.
Rossi absolvierte Künstlerresidenzen in drei Nationalparks im Süden Frankreichs mit dem Choreografen Frank Micheletti sowie bei WORM (Rotterdam), den Hallo Festspielen (Hamburg) und dem Intonal Festival in Malmö mit Emanuel Sundin und Maja Li Härdelin im Rahmen der SHAPE+-Plattform. Sie erhielt Auftragswerke für Radiophrenia (Glasgow), Sonica (Glasgow) und Performa/Pioneer Works (New York). Insgesamt trat Rossi in über dreißig Ländern weltweit auf.