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Thomas Struth

Thomas Struths (1954) Museumsfotografien zeigen mit der nüchtern dokumentarischen Sicht des Fotografen aus der Düsseldorfer Schule Blicke in belebte Säle großer Kunstmuseen. Technisch perfekt, unspektakulär und ohne jegliche bildliche Rhetorik registriert Struth das Verhalten der Museumsbesucher und bildet so eine Art Rückkopplung durch den Blick auf die Schauenden. Struth stellt damit nicht das Kunstwerk oder das Museum in den Mittelpunkt seiner Arbeiten, sondern die dort entstehende Beziehung zwischen Werk und Betrachter. Die Fotos, die sich in ihrem Format selbst den dargestellten Gemälden annähern, haben zudem etwas theaterhaftes. Die Banalität ihres wie zufällig komponierten Ausschnittes lässt den Betrachter scheinbar unmittelbar an ihnen teilnehmen. Die gleichzeitige Distanz zum Geschehen bietet Raum zur Reflexion über das eigene Schauen. Struths scheinbar so neutraler Blickwinkel verwickelt den Betrachter durch die spannungsreiche Beziehungsfülle seiner Fotos in einen komplexen Dialog.

Kunstwerke

  1. Thomas Struth Galleria Dell’Accademia II, Venise, 1995

    225,5 x 185,7 cm
    C-prints couleur
    Collection Mudam Luxembourg
    Acquisitions 1996
    Apport FOCUNA
    © Photo : Christof Weber

  1. Thomas Struth Kunsthistorisches Museum II, Wien, 1989

    151 x 196 cm
    C-prints couleur
    Collection Mudam Luxembourg
    Acquisitions 1996
    Apport FOCUNA
    © Photos : Christof Weber

  1. Thomas Struth Musée d’Orsay, Paris, 1989

    152 x 186 cm
    C-prints couleur
    Collection Mudam Luxembourg
    Acquisitions 1996
    Apport FOCUNA
    © Photos : Christof Weber

Marina Abramović, "Video Portrait Gallery", 1975-1998 | Collection Mudam Luxembourg | Acquisition 2001
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