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Pipilotti Rist

Indem sie die Kamera zwischen ihrem Körper und ihrer unmittelbaren Umgebung hin- und herschwenken lässt, innen und außen vermischt und zwischen Körperflüssigkeiten und Lavaflüssen sowie mikro- und makroskopischen Landschaften hin- und herwandert, taucht Pipilotti Rist (1962) den Betrachter in einen Lichtstrahl fragmentierter Projektionen. Der Körper des Betrachters, der abwechselnd zum Riesen oder zum Säugling wird, schwebt in einer vorsprachlichen, sich ausschließlich in Bildern ausdrückenden Welt und dringt im selben Maße in das von der Künstlerin choreographierte Umfeld ein, wie er selbst von deren Universum durchdrungen wird. Das Eintauchen in Rists Installation ist eine eher sinnliche als intellektuelle Erfahrung, gibt deswegen jedoch nicht weniger Anlass, über den zeitgenössischen Körper nachzudenken, der in den Schwankungen eines Alltags untergeht, in dem der Unterschied zwischen Natur und Kunst immer undurchschaubarer wird.

Kunstwerke

  1. Pipilotti Rist Stir Heart, Rinse Heart, 2004

    3 projections, son et objets
    Dimensions variables
    Collection Mudam Luxembourg
    Courtesy of the artist, Hauser & Wirth, Zürich/London and Luhring Augustine, New York
    Coproduction San Francisco Museum of Modern Art et Mudam Luxembourg
    Acquisition 2003
    Vue de l'exposition Eldorado, 01.07.2006 – 20.11.2006, Mudam Luxembourg
    © Photo : Rémi Villaggi | Mudam Luxembourg

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