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Isaac Julien

Isaac Julien (*1960, London) gilt als einer der bedeutendsten Pioniere des New Queer Cinema. Vielen seiner Arbeiten liegt seine große Kennerschaft des sog. „Blaxploitation“-Kinos zugrunde, eines filmischen Genres aus den frühen 70er Jahren, das sich hauptsächlich an ein Publikum urbaner Afroamerikaner richtete. Die Bilder der Reihe Baltimore Series entstammen Standfotos aus seiner Dreikanal-Videoinstallation Baltimore. Deren Film war eine Hommage an den bekannten Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Melvin Van Peebles (*1932, Chicago), der als einer der Pioniere von Blaxploitation gilt. Der Film besteht aus einer Reihe filmischer Anspielungen, die in Baltimore in drei Museen aufgenommen wurden. Auf den Fotos sieht man Wachsfiguren bedeutender Gestalten der afroamerikanischen Geschichte vor Ausstellungsstücken oder wie die Besucher eines Museums posieren. Das ausgestellte Foto zeigt Ida B. Wells, eine als Sklavin in Mississippi geborene Frau, die im frühen 20. Jahrhundert als Aktivistin für die Rechte der Schwarzen und der Frauen bekannt wurde.

Kunstwerke

  1. Isaac Julien Baltimore Series (Ida B. Wells/Still Life), 2003

    Impression digitale sur Hahnemühle photo Rag
    Collection Mudam Luxembourg
    Dépôt 2019 – Collection American Friends of Mudam, donation de Raymond J. Learsy
    © Photo : Rémi Villaggi | Mudam Luxembourg

Marina Abramović, "Video Portrait Gallery", 1975-1998 | Collection Mudam Luxembourg | Acquisition 2001
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