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Vue de l’exposition "Mudam Collection. Donations et dépôts récents", 21.09.2019 – 13.04.2020, Mudam Luxembourg
Schenkungen und Leihgaben aus jüngerer Zeit

Päsentation der Sammlung

Diese Ausstellung, die etwa zwanzig jüngst in die Sammlung des Mudam aufgenommene Arbeiten zeigt, unterstreicht die Bedeutung, die Schenkungen und Dauerleihgaben von Kunstwerken für die Entwicklung des Museums haben. Seit ihrem Beginn Mitte der 1990er Jahre profitierte die Sammlung von der Großzügigkeit von Sammlern, Unternehmen, Institutionen, Galerien und Künstlern. Regelmäßig führten deren Beiträge zum Erwerb bedeutender Werke.

So findet sich nun im Foyer eine Auswahl der Schenkungen von Myriam und Jacques Salomon, die dem Mudam seit langen Jahren verbunden sind. In der Westgalerie findet sich ein Ensemble von sechzehn Werken, die der aus Luxemburg stammende New Yorker Kunstsammler Raymond J. Learsy den American Friends of Mudam geschenkt hat und die für eine Dauer von drei Jahren dem Museum vermacht werden. In diesem Zusammenhang wird die Skulptur von Ian Hamilton Finlay (*1925, Nassau – 2006, Edinburgh) vom Frühjahr 2020 an im Park Dräi Eechelen zu finden sein. In der zweiten Hälfte der Galerie wird eine der jüngsten Installationen von Sondra Perry (*1986, Perth Amboy) gezeigt, die von der Luxemburger Filiale der internationalen Anwaltsgesellschaft Allen & Overy geschenkt wurde. Dieser Neuzugang ist Teil einer langfristig angelegten Zusammenarbeit, die die Mudam Sammlung auf den Gebieten der bewegten Bilder und der neuen Technologien voranbringen wird.

Neben Werken von bereits in der Sammlung vertretenen Künstlern, wie Daniel Buren (*1938, Boulogne-Billancourt), Jack Goldstein (*1945, Montreal – 2003, San Bernardino), Wim Delvoye (*1965, Wervick) oder Michel Majerus (*1967, Esch/Alzette – 2002, Luxemburg) ergänzen diese bedeutenden Schenkungen und Leihgaben die Sammlung auf den Gebieten der konzeptuellen Fotografie, der französischen zeitgenössischen Kunst, der deutschen Malerei und der britischen Skulptur. Einige der vorgestellten Werke stammen im Übrigen aus den 1980er Jahren, einem zentralen Jahrzehnt für die Sammlung, die mittlerweile über 700 Werke ihr Eigen nennt und seit über zwanzig Jahren beständig wächst.