A Whole New World der Philosophie
Mit Simon Fujiwara & François Cusset
20 + 21.06.2026
Rahmen: Simon Fujiwara. A Whole New World
Sprache: EN
Zugang: 10€ pro Sitzung
Anmeldung erforderlich: mudam.com/rsvp-fujiwara-philosophy
An einem Wochenende haben Besucher*innen die Möglichkeit, Simon Fujiwaras Ausstellung aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Mudam hat den Ideenhistoriker François Cusset eingeladen, A Whole New World philosophisch zu beleuchten – durch eine Regards Croisés-Führung und ein Gespräch mit dem Künstler.
Das Programm eröffnet neue Blickwinkel auf die Ausstellung: Gemeinsam werden Fujiwara und Cusset über die fließenden Grenzen zwischen Realität und Fiktion, Bild und Identität, Unterhaltung und Kritik nachdenken.
Eine Einladung, nachzudenken, zu hinterfragen und tiefer in A Whole New World einzutauchen.
Samstag, 20.06.2026
15:30–16:30 Uhr
Regards Croisés – Commodification 360°
Mit Prof. François Cusset
Sonntag, 21.06.2026
14:30–16:30 Uhr
Mudam Talk. Deconstructing MudamLand
Mit Prof. François Cusset und dem Künstler Simon Fujiwara, moderiert von Clara Froumenty

Biografie:
François Cusset (1969, Paris) ist Autor und Ideenhistoriker und lebt in Paris. Er ist Professor für Ideengeschichte und Amerikanistik an der Universität Paris Nanterre und gibt Seminare an der Sciences-Po Paris, anverschiedenen Kunsthochschulen in der Schweiz und Belgien sowie an Graduiertenprogrammen in den USA. Seine Laufbahn begann er in New York City (1991–2000), wo er als Journalist, Kulturattaché und Literaturagent tätig war. Er ist Autor von zwölf vielbeachteten Sachbüchern – von politischen Streitschriften bis zur globalen Ideengeschichte –, dazu drei Romane und eine experimentelle Erzählung über den Covid-Lockdown 2020. Zu seinen ins Englischeübersetzten Werken zählen: French Theory: How Foucault, Derrida, Deleuze & Co. transformed the Intellectual Life of the United States (University of Minnesota Press, 2008), The Inverted Gaze: Queering French Literature in America(Arsenal Pulp, 2011), How the World Swung to the Right: Fifty Years of Counterrevolutions (Semiotext(e)/MIT Press, 2018) und The World Unleashed: New Logics of Violence (n-1 edições, 2025). Derzeit arbeitet er an einem Buch überMachofaschismus und die Zukunft der Männlichkeit, das 2027 erscheint.
Simon Fujiwara (1982, London) hatte Einzelausstellungen in Institutionen wie Kiasma, Helsinki (2024), Prada Aoyama, Tokio (2022), Fondazione Prada, Mailand (2021), Blaffer Art Museum, Dallas (2020), Lafayette Anticipations, Paris, Kunsthaus Bregenz (2018), Kunsthalle Düsseldorf (2016), The Carpenter Center, Harvard University, Cambridge (2014), Kunstverein Braunschweig (2013), Tate St. Ives (2012), The Power Plant, Toronto (2011) und der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf (2010). Er war an zahlreichen Gruppenausstellungen und Biennalen beteiligt, unter anderem im Museum of Contemporary Art Chicago, bei M+, Hongkong (2025), im Ulsan Museum (2023), in der Kunsthalle Hamburg (2022), im Schwules Museum, Berlin (2020), im The Shed, New York, bei der 16. Istanbul Biennale, im Hamburger Bahnhof (2019), im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main (2017), im Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2015), bei der 9. Shanghai Biennale (2012) und der 53. Biennale di Venezia (2009). Seine Arbeiten befinden sich u. a. in den Sammlungen des Museum of Modern Art, New York, des Solomon R. Guggenheim Museum, New York, der Tate, London, des Museum of Contemporary Art, Tokio, der Hamburger Kunsthalle, des Centre Pompidou, Paris, und der Fondazione Prada, Mailand. Simon Fujiwara lebt und arbeitet in Berlin.